Stiftung Energiepark Witznitz unterstützte Wiederinbetriebnahme des Böhlener Freibad.
Leipzig/Böhlen, der 28. Mai 2026. Das Freibad in Böhlen konnte wie geplant am 21. Mai seine Pforten öffnen. Möglich wurde dies unter anderen mithilfe einer Förderung der Stiftung Energiepark Witznitz (SEWI). Mit den Fördermitteln in Höhe von 5.000 Euro wurde neue Mess- und Regeltechnik im Bad installiert. "Im November 2025 wurde genau diese Technik sowie ein Chlorgaswarngerät aus dem Bad gestohlen. Leider ist ein solcher Diebstahl nicht über die Versicherung des Bades abgedeckt gewesen", erläutert Holger Rosenheinrich, Vorstandsvorsitzender der SEWI. "Daher haben wir uns entschlossen diese Neuanschaffung zu fördern, damit das in Böhlen und den anliegenden Gemeinden äußerst beliebte Bad auch in diesem Jahr wieder rege genutzt werden kann", so Rosenheinrich weiter.
Am östlichen Stadtrand Böhlens gelegen, wurde das Freibad 1932 durch das Unternehmen ASW (Aktiengesellschaft Sächsischer Werke) errichtet und 1936 eingeweiht. 1991 wurde die Eigentümerschaft des Freibades an die Stadt Böhlen übertragen. Bis zu diesem Zeitpunkt gehörte das Freibad zu den Sächsischen Olefinwerken, die aus dem Chemiewerk VEB "Otto Grotewohl" Böhlen hervorgingen. 1998 erfolgte eine umfassende Sanierung, die 1999 mit der Neueröffnung abgeschlossen wurde. Ende 2004 entschied sich der Stadtrat das Freibad im Folgejahr zu privatisieren und zu verpachten.
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